Beschreibung
Der Eros, die Beziehungsfunktion, hat seine ursprüngliche umfassende Bedeutung heute weitgehend verloren. Während er in der Antike noch ein weltschaffender (kosmogener) Geist war, wurde Eros mit dem aufstrebenden Christentums fast nur noch auf Sexualität reduziert. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Faktoren dazu führen konnten und welche Wege zu einem ganzheitlichen Eros zurückführen. Das Buch arbeitet bereits vorhandene Ansätze in der Geistesgeschichte des Okzidents auf und zeigt, wie sie sich in unser modernes Bewusstsein integrieren lassen.
Der Autor: Alfred Ribi, geboren 1931, studierte Medizin in Zürich, anschliessend Assistentenjahre und Spezialisierung in Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Seit 1968 in Privatpraxis in Meilen, jetzt in Erlenbach. Studium am C.G. Jung-Institut Zürich mit Diplom. Studienleiter am Jung-Institut, später Lehr- und Kontrollanalytiker, Vortragender und Examinator. Schüler von Marie-Louise von Franz, der engen Mitarbeiterin von C.G. Jung. Präsident der Stiftung für Jungsche Psychologie bis 1992. Präsident des Psychologischen Clubs Zürich.
Cover: Aphrodite und Ares, Attische Skulptur des ausgehenden 5. Jahrhunderts v. Chr.
Neue, verbesserte Auflage 2022. Einige Zitate wurden aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche übersetzt.
Das Buch ist auch als e-book erhältlich (bitte kurze email an: henning@weyerstrass.net, falls Sie daran Interesse haben. Hierzu sind für die vertragliche Absicherung Ihre Lizenzdaten zu erstellen)





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