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Das Denken im Bannkreise der Trinität oder das trinitarische Denken ist insofern ein Ausdruck des Heiligen Geistes, als es sich dabei im Prinzip nie um bloße Ergrübelung, sondern um Ausdrucksverleihung an ein unübersehbares seelisches Geschehen handelt. Die darin sich auswirkenden Triebkräfte sind keine bewußten Motive, sondern entspringen einem historischen Geschehen, das seinerseits in jenen dunkeln, seelischen Voraussetzungen wurzelt, die man kaum besser und kürzer formulieren könnte, als durch «Wandlung vom Vater zum Sohn», von der Einheit zur Zweiheit, vom unreflektierten Zustand zur Kritik. Insofern als beim trinitarischen Denken die persönlichen Motive fehlen und dessen Triebkräfte unpersönlichen, kollektiven seelischen Zuständen entstammen, drückt es eine die persönlichen geistigen Bedürfnisse überragende Notwendigkeit der unbewußten Seele aus. Aus dieser ging, unter Beihilfe des menschlichen Denkens, das trinitarische Symbol hervor, welches bestimmt war, der der Zeitenwende entsprechenden seelischen Wandlung als erlösende Ganzheitsformel zu dienen. Von jeher hat der Mensch die Äußerung einer von ihm nicht gewollten und veranlaßten Seelentätigkeit als dämonisch, göttlich oder als «heilig», heilend und ganzmachend empfunden.

C.G. Jung, GW 11, § 242

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