Alfred Ribi, „Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln”

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Beschreibung

Alfred Ribi, „Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln”, vollständig neu überarbeitete Auflage, 296 S. Hardcover/farbig.

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Die moderne Tiefenpsychologie findet in der gnostischen Bewegung einen Verbündeten. Die Gnostiker waren Vorläufer der Psychologen, die in theologischer Sprache die Tiefe der Psyche erforschten. Eine Interpretation von Jungs ‘Septem sermones ad mortuos’ rundet diesen Band ab.

Alfred Ribi, geboren  1931, studierte Medizin in Zürich, anschliessend Assistentenjahre und Spezialisierung in Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Seit 1968 in Privatpraxis in Meilen, jetzt in Erlenbach. Studium am C. G. Jung-Institut Zürich mit Diplom. Studienleiter am Jung-Institut, später Lehr- und Kontrollanalytiker, Vortragender und Examinator. Schüler von Marie-Louise von Franz, der engen Mitarbeiterin von C. G. Jung. Präsident der Stiftung für Jungsche Psychologie (1974–1992) und Präsident des Psychologischen Clubs Zürich.

Pressestimmen:

Alfred Ribi hat ein wichtiges Buch vorgelegt, um Mißverständnisse und Fehlinterpretationen auszuräumen. Ihm gelingt es, ein Verständnis der Gnosis herauszuarbeiten, das tragbar ist und frei für eine andere, unvoreingenommene Sicht der Welt, deren Pendant sich ja in unserer Psyche und deren Bilderwelt wiederfindet. (F.W. Schmitt, Gnostika)

Die Entstehung von Jungs Tiefenpsychologie wird hier in ihrem Konnex mit gnostischer Imagination und entsprechender Bildproduktion sinnvoll aufgezeigt. Das Buch besticht durch seine Ehrlichkeit der Argumentation und seine klare Position. (Alois Haas, Nova Acta Paracelsica)

Das Rote Buch C.G. Jungs gilt als Ursprungsdokument für die Entstehungsgeschichte der Analytischen Psychologie. Jung hat in diesem Buch die Erlebnisse dokumentiert, die ihn zu einem besonderen Verständnis der psychischen Dynamik im Menschen geführt haben.1Zunächst war die wissenschaftliche Überarbeitung und Kommentierung des Buches eine Notwendigkeit, die der britische Medizinhistoriker Prof. Sonu Shamdasani im Laufe von 15 Jahren vor dem Erscheinungstermin durchgeführt hatte und die ihn dazu in die Lage  versetzen, das Buch überhaupt herausgeben zu können. Bis zum Schluss war diese Herausgabe umstritten. Es ist daher umso mehr sein Verdienst, dass wir heute überhaupt diese Quelle nutzen können, um die Analytische Psychologie aus verschiedenen anderen Perspektiven erfahren zu können.  Was den Titel dieses Vortrags angeht, so habe ich mir die Frage gestellt, was sich durch dieses Buch eröffnet hatte für mich, besonders da das Buch von seinem Aufbau her literarisch ungemein schwer einzuordnen ist. Ich konnte das Buch lange Zeit nicht in die Hand nehmen, da ich auf irgendetwas zu warten schien. Es war wie eine innere Zurückhaltung nach anfänglicher Begeisterung und Euphorie.

Man kann das Buch unmöglich wie ein Fachbuch lesen. Man ist nach wenigen Seiten so erschöpft und zum Teil fassungslos, dass man erst einmal wieder Abstand braucht, um erneut Anlauf zu nehmen. Es ist – wie Jung sagte – reculler pour mieux sauter: es braucht immer wieder neue Kraft, um die gedanklichen Aufschwünge zu bewerkstelligen.

Warum fasziniert dieses Buch so sehr? Der Antworten sind viele, mögen sie noch so abwegig sein. Ich denke, dass ihnen allen eine Triebkraft zugrunde liegt: die Gnosis, die eben „…eine Leidenschaft des Denkens und Erkennens ist” 2

„In der Gnosis finden wir in roher Form allerdings jenen Glauben an die Macht der Offenbarung und der eigenen Erkenntnis, welcher den späteren Jahrhunderten fehlte. Dieser Glaube hat seinen Ursprung in dem stolzen Gefühl der eigenen Gottesverwandtschaft, die sich keiner Menschensatzung unterwirft, die gegebenenfalls selbst die Götter zwingt durch die Macht der Erkenntnis.” 3

Zusätzliche Information

Cover

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